Das Hotel Regina, St-Petersburg

Es ist allen bekannt, dass nur wenige Hotels von Sankt-Petersburg mit ihren Gebäuden prahlen können. Aber nicht die Hotels “Der Eurasien Gruppe”: hier ist es zum Prinzip geführt. Der Vorteil solcher Arbeitsweise ist vorhanden, besonders, wenn das Gebäude von vornherien als ein Hotel geplant war. Im Hotel “Regina” gibt es nicht nur einen Konferenzsaal (und auch eine Feuertreppe, die daneben ist), sondern auch eine Tiefgarage, was man sich nicht immer leisten kann, wenn man nur einen Teil des Hauses besitzt. Und die präsentable Außenseite des Gebäudes, was immer ein ewiges Tropfen Wermut im Beherbergungsgewerbe ist, ist selbst gedacht: das schöne gelbe Gebäude steht nicht im Widerspruch zu dem Stil der alten ruhigen Straßen der Steininsel, bei alledem gibt es keine Möglichkeit, an seiner Zeitgemäßheit zu zweifeln.

Dass das Hotel in der Nähe von dem Filmstudio “Lenfilm” liegt, nimmt nicht nur öftere Besuche der Gäste mit Filmkameras (die Innenansicht des Hotels konnte Sie in einigen Szenen der Seifenopern “Ulizi razbitih fonarej” und “Ubojnij otdel” sehen), sondern auch solcher Stars wie Dmitrij Pewzow, Stanislaw Goworuhin, Iraklij Pirzhalawa und Nevergreen.

Die Wände der Flure sind mit dem dunkelgrauen Feinsplitt bearbeitet und mit den rechteckigen Imprägnationstrümer aus dem unbearbeiteten Stein geschmückt. Einen solchen Stil können Sie im kleinen Bar am Erdgeschoβ finden. Hier werden Sie von den absolut “nicht Hotels” Preisen erfreut – wenn man besonders das damit vergleichen, dass die Bar nur für die Kunden des Hotels arbeitet.

In den Zimmern des Hotels finden Sie weitere Erholung. Zweifarbige Wände des Flurs, sanfte Tapeten in den Wohnzimmern, breite Betten, weiche Decken, dunkelblaue gestreifte Teppiche garantieren Befriedigung der von Emotionen erfüllten Seele des Gastes. Ovales Tischlein ist mit dem feinen ovalen Spiegel ergänzt; bordeauxrote Kachel im Badezimmer gibt der Ausstattiung die Unnormgerechtheit – auf ihrem Hintergrund scheint die Sanitärtechnik noch mehr hagelweiβ als sie ist in Wirklichkeit. © Pawel Teterskij